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Luxemburg, Liebknecht, Jogiches
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Karl Radek war den 1919 in Deutschland ermordeten Revolutionär innen Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und Leo Jogiches über Höhen und Tiefen hinweg durch dem gemeinsamen Kampf für die sozialistische Revolution verbunden. Mit Luxemburg und Jogiches baute er die Sozialdemokratie des Königreichs Litauen und Polen (SDKPiL) auf. Nachdem sich ihre Wege trennten, trafen sie sich nach dem Zusammenbruch der Zweiten Internationale auf der Linken im Versuch wieder, eine neue sozialistische Bewegung aufzubauen. Die drei herausragenden Persönlichkeiten, deren Nachrufe Radek verfasste, konnten diesen Kampf nicht zu Ende führen. Abrupt wurde ihren Leben durch die deutsche Reaktion ein Ende gesetzt. Doch dass eine neue Internationale 1919 das Licht der Welt erblickte war ein Vermächtnis ihrer unermüdlichen Bemühungen in den Jahren zuvor. Dieses Lebenswerk wird in Karl Radeks Texten gewürdigt.

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Stand: Feb 14, 2019
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Rosa Luxemburg: Die Liebesbriefe
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Rosa Luxemburg (1871-1919) ist in Deutschland eine der unbekanntesten Bekannten. Es gibt fast niemanden, der ihren Namen nicht wenigstens schon einmal gehört hat. Doch von dem, was sie gewollt hatte, weiß kaum jemand etwas. Am 15. Januar 1919 wurde Rosa Luxemburg zusammen mit Karl Liebknecht von Soldaten ermordet. Sie war eine Frau von 1,50 Meter, von Kind an hatte sie einen Hüftschaden, und ihre Gesundheit war während des Krieges im Gefängnis zerstört worden. Nach ihrer Verhaftung peinigten sie ihre Häscher in einem Berliner Nobel-Hotel. Nur mit einem Schuh wurde sie von ihren Mördern aus dem Hotel gebracht; dort versuchten sie, ihr mit einem Gewehrkolben den Kopf einzuschlagen. Anschließend wurde sie in ein Auto gestoßen. Da sie immer noch lebte, ermordete man sie mit einem Schuß in den Kopf, ihre Leiche wurde in einen der großen Kanäle in der Berliner Innenstadt geworfen. Erst Ende Mai 1919 fand ein Schleusenwärter den Leichnam. Zur Beerdigung am 13. Juni 1919 kamen Tausende Berliner. Wegen dieses Todes wird Rosa Luxemburg bis heute verehrt. An jedem zweiten Sonntag im Januar suchen auf dem Friedhof der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde Zehntausende, mit roten Nelken in der Hand, ihr Grab auf. Ihr Privatleben mußte die unverheiratete Rosa Luxemburg diskret führen. Nicht zuletzt das begünstigte Klischees. Zwei sind besonders langlebig und besonders widerlich. Das eine lautet, sie sei ein Flintenweib gewesen, etwas verkrüppelt, ohne Kinder und habe Tag und Nacht nur am Umsturz gearbeitet und an nichts anderes gedacht. Das andere Klischee: Sie sei eine männerverzehrende Megäre gewesen, die sich die Kerle genommen habe, wie sie kamen. Mit Klischees räumt man am sichersten auf, wenn man über die Sache selbst redet. In diesem Falle ist es die Liebe. Aus den in sechs Bänden verstreut vorliegenden Briefen an ihre Partner wird hier eine Auswahl vorgelegt. Aus den Briefen: Geliebtes Gold, ich denke ständig an Dich und bin in all meinen Gedanken bereits mit Dir zusammen. Aber siehst Du, Affe, abscheulicher, daß ich wie immer recht habe: Ich sagte doch, daß sich Deine Abreise durch Deine Schuld verzögert?!! Natürlich durch Deine Schuld, denn wenn Du dieses dumme Referat schon geschrieben hättest, so brauchtest Du nicht bis Ende des Semesters dazusitzen! Jetzt rede nicht viel hin und her, sondern schicke mir Dein Geschmiere, und ich werde es hurtig übersetzen und zurückschicken! Rosa Luxemburg an Leo Jogiches, 1900 Ich mache Dir nicht den leisesten Vorwurf und will Dein Privatleben überhaupt nicht antasten, das Dir allein gehört. Ich sehe bloß keinen Platz mehr für mich darin und kann das Unaufrichtige und Unklare in Deinem Verhältnis zu mir einfach nicht mehr aushalten. Also leb wohl. Rosa Luxemburg an Kostja Zetkin, 1912 Süßer Herr, Du und die herrliche Nacht zittern mir noch in allen Gliedern, und meine wichtigste Beschäftigung hier ist, in den Erinnerungen zu wühlen mit trägen Fingern, wie in einem Korb Blumen. Rosa Luxemburg an Paul Levi, 1914 ... und ich bleibe dabei, daß der Charakter einer Frau sich zeigt, nicht, wo die Liebe beginnt, sondern wo sie endet. Rosa Luxemburg an Mathilde Jacob, 1915

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Stand: Feb 15, 2019
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Rosa Luxemburg: Die Russische Revolution (Sämtl...
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Dieses eBook: ´´Rosa Luxemburg: Die Russische Revolution (Sämtliche Werke über die soziale Revolution in Russland)´´ ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Rosa Luxemburg (1871-1919) war eine einflussreiche Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung, des Marxismus, Antimilitarismus und ´´proletarischen Internationalismus´´. Im Dezember 1905 reiste sie unter dem Pseudonym ´´Anna Matschke´´ mit Leo Jogiches nach Warschau, um die russische Revolution 1905 zu unterstützen und die SDKPiL zur Teilnahme daran zu bewegen. Im März 1906 wurde sie verhaftet. Es gelang ihr, ein Kriegsgerichtsverfahren mit drohender Todesstrafe abzuwenden. Nach ihrer Freilassung gegen eine hohe Kaution reiste sie nach Petersburg und traf dort russische Revolutionäre, darunter Lenin. Ihre Erfahrungen mit der russischen Revolution verarbeitete sie nach ihrer Rückkehr nach Deutschland in der Schrift Massenstreik, Partei und Gewerkschaften. Rosa Luxemburg schrieb den Aufsatz Zur russischen Revolution. Darin begrüßte sie Lenins Revolution, kritisierte aber zugleich scharf seine Strategie und warnte vor einer Diktatur der Bolschewiki. In diesem Zusammenhang formulierte sie den berühmten Satz: ´´Freiheit ist immer Freiheit des Andersdenkenden.´´ Nach dem Sturz des Zaren infolge der Februarrevolution 1917 schrieb Rosa Luxemburg den Artikel Die Revolution in Russland. Darin hob sie die treibende Kraft des russischen Proletariats bei den Ereignissen hervor. Seine Machtentfaltung habe zunächst die liberale Bourgeoisie an die Spitze der revolutionären Bewegung gestoßen. Seine Aufgabe sei nun, den imperialistischen Krieg zu beenden. Dazu müsse es die eigene Bourgeoisie bekämpfen, die den Krieg unbedingt brauche und fortsetzen wolle. Dieser habe Russland reif für die sozialistische Revolution gemacht.

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Stand: Feb 14, 2019
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Herbarium
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Rosa Luxemburg war eine erfolgreiche Journalistin, eine glänzende Rednerin - auf Polnisch wie auf Deutsch - sowie eine oft verkannte Wirtschaftswissenschaftlerin, deren Akkumulationsanalysen jedoch gerade in der großen Krise seit 2008 ihre Weitsicht beweisen. All dies hatte sie gar nicht werden wollen. Aus ihrer vom zaristischen Rußland okkupierten Stadt der Kindheit und Jugend, Warschau, war sie im Jahre 1890 in die Schweiz gefahren: um Botanik zu studieren. Doch nach kurzer Zeit hatte die Liebe zu einem Mann sie in die Politik gebracht. Leo Jogiches, ein Revolutionär aus Vilnius, der sich als Emigrant in die Schweiz gerettet hatte, wurde ihr Schicksal. 1905, ihre Beziehung war längst völlig zerrüttet, schrieb sie ihm voll Bitterkeit: ´´Insbesondere verhaßt wurde mir Rosa Luxemburg und ihr Herbarium auch die ganze ´Politik´, derentwegen ich ... die Briefe von Vater und Mutter wochenlang nicht beantwortete, nie für sie Zeit hatte wegen dieser weltbewegenden Aufgaben (und das dauert bis zum heutigen Tage an), und Du wurdest mir verhaßt als derjenige, der mich für immer an diese verfluchte Politik geschmiedet hat.´´ Mit 42 Jahren, eine weitere Beziehung war gescheitert, politisch stand Rosa Luxemburg von Tag zu Tag isolierter in der deutschen Sozialdemokratie, kam sie auf ihren ursprünglichen Berufswunsch und machte ihn zu ihrem Hobby. Ab 1913 legte Rosa Luxemburg ein umfängliches Herbarium an. Sie sammelte Pflanzen, wo sie ging und stand - in der Freiheit wie im Gefängnis (1915/16, 1916 bis 1918). Bis zum Oktober 1918 füllte sie insgesamt 16 Schulhefte, deren Inhalt hier erstmals komplett veröffentlicht wird - eine editorische Leistung der herausragenden Art. Das Schicksal dieses Herbariums spiegelt die Wirren des 20. Jahrhunderts. Aus Rosa Luxemburgs Nachlaß, den Mathilde Jacob und Paul Levi verwalteten, geriet es in den dreißiger Jahren in die USA - im Gepäck von Verwandten Paul Levis, denen die Emigration gelang, bevor der Massenmord an den Juden begann. Es gelangte an eine Universität, die es 1976 der diplomatischen Vertretung der Volksrepublik Polen in New York übergab. Von dort wurde es dem Archiv der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei übergeben; nach dessen Auflösung galt das Herbarium lange Jahre als verschollen. Erst im Jahre 2009 wurde es im Archiv nowych act in Warschau wieder aufgefunden.

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Stand: Feb 14, 2019
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Rebellin in München, Moskau und Berlin
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Hilde Kramer gehörte als 18-Jährige zum innersten Kreis der Akteure in den Münchener Revolutionsjahren 1918/1919. Sie nimmt von Anfang an teil an den Münchener revolutionären Ereignissen, arbeitet später als Mandatsträgerin und Sekretärin unmittelbar in der Räteregierung Leviné mit, wird als Verbindungsfrau im Januar 1919 nach Berlin geschickt, wo sie an Beratungen mit Liebknecht, Jogiches und Luxemburg teilnahm. Sie erlebt Höhepunkte wie Niederlagen der Revolution aus nächster Nähe, lernt Knief, Lotte Kornfeld, die Mühsams, Pol Michels, Pfemfert, Borodin u. a. kennen. Längeren Gefängnisstrafen entgeht sie durch ihre Nichtvolljährigkeit und die Sympathie, die ihr offener Charakter auf vielen Seiten des politischen Spektrums hervorruft. Schließlich wird sie als Stenographin 1920 für den zweiten Kongreß der Kommunistischen Internationale angefordert, wo sie mit einer einzigen russischen Kollegin sämtliche Debatten der vierwöchigen Beratungen aufzeichnen muß. Das bislang ungedruckte Fragment ihrer Autobiographie umfaßt die Jahre 1901 bis 1924, es schildert ihre Kindheit u. a. bei reformpädagogisch orientierten Stiefeltern bis in jene revolutionsschwangere Zeit nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Es ist zugleich das Dokument eines selbstbestimmten Frauenlebens, dessen Wurzeln noch im wilhelminischen Deutschland liegen und dessen Radikalität in der Weimarer Republik nachhaltig beeindruckt. Hilde Kramer ist 1974 in England gestorben.

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Stand: Feb 14, 2019
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Diktatur statt Sozialismus
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Hinterher mochte niemand mehr erinnert werden: an die Monate vor der deutschen Novemberrevolution und daran, wer was wann wo wie zu den Bolschewiki gesagt hatte. Allenfalls bekannt sind heute einige wenige Beiträge Karl Kautskys, Eduard Bernsteins und Franz Mehrings aus der ´´Leipziger Volkszeitung´´ und aus Rudolf Breitscheids Korrespondenz ´´Sozialistische Auslandspolitik´´. Komplett unbekannt hingegen ist der Jahrgang 1918 der Stuttgarter Wochenzeitschrift ´´Der Sozialdemokrat´´, unter der Patenschaft von Clara Zetkin 1914 gegründet und von Leo Jogiches im Sommer 1917 zum offiziellen Sprachrohr der Spartakusgruppe umgebaut. Im Zentrum des Bandes stehen die entsprechenden Beiträge in diesen beiden Periodika. Die Beiträge zeigen ungewöhnliche Frontverläufe, nicht bei den Opponenten, sondern bei den Befürwortern. Eine Nachauflage erlebte diese Debatte Ende 1921, Anfang 1922, als Paul Levi das Fragment ´´Die russische Revolution´´ von Rosa Luxemburg veröffentlichte. Diese Auseinandersetzung wurde für die Luxemburg- Rezeption prägend. Auch sie wird hier erstmals dokumentiert. Mit Beiträgen von: Otto Bauer, Eduard Bernstein, Rudolf Breitscheid, Nikolai Bucharin, Arthur Crispien, Wilhelm Düwell, Alfred Henke, Edwin Hoernle, Mathilde Jacob, Adolf Joffe, Karl Kautsky, Wladimir I. Lenin, Paul Levi, Rosa Luxemburg, Juli Martow, Alexander Martynow, Franz Mehring, P. Petrow, Jan Piletzky, Karl Radek, Alexander Stein, Heinrich Ströbel, August Thalheimer, Leo Trotzki und Clara Zetkin.

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Stand: Feb 14, 2019
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